Selbsthypnose

Selbsthypnose kann als Zusatzmethode neben professioneller therapeutischer Behandlung verwendet werden, oder aber auch alleine.

Leiden Sie unter Panikattacken

Durch Selbsthypnose können Sie einfache unterbewusste Fragestellungen angehen und sich entspannen.

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Hypnosetherapie

Jeder kann Selbsthypnose praktizieren, wobei manche Leute intensivere Erlebnisse damit haben als andere, da sie sich weiter entspannen können, als andere.

Selbsthypnose

Selbsthypnose ist auch praktisch, wenn Sie viel reisen oder aus anderen Gründen nicht immer einen Hypnosetherapeuten aufsuchen können.


Am leichtesten fällt es Leuten, die sich schon einmal mit Meditation befasst haben, daher wirkt es unterstützend, wenn man sich auch damit befasst.

Tipps zur Erstellung hypnotischer Suggestionen

Für das Unterbewusstsein ist die Formulierung der Suggestionen sehr wichtig, da es Informationen anders verarbeitet als das Bewusstsein.


Wenn Sie z.B. Selbsthypnose anwenden um das Rauchen auf zu geben und Ihrem Unterbewusstsein den Befehl geben „ich werde nicht rauchen“ wird es nicht funktionieren.

Warum nicht?

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Weil Ihr Unterbewusstsein das Wort „nicht“ nicht kennt und daher versteht „ich werde rauchen“.

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Hier sind ein paar Tipps die Sie beachten sollten, wenn hypnotische Suggestionen erstellen wollen:

  • Benutzen Sie nicht das Wort „versuchen“, da das Unterbewusstsein dies mit vergangenen Misserfolgen verbinden wird. Nutzen Sie stattdessen das Wort „werden“. Beispiel:“ Ich werde mich jetzt wohl fühlen, denn ich werde ab sofort gesund leben“.
  • Nutzen Sie „werden“ nicht ohne genaue Zeitangabe, da Sie Ihr Unterbewusstsein sonst nicht auf diese Zeitangabe festnageln können
  • Nutzen Sie keine Phrasen wie „aufgeben“ oder „ohne … leben“, da Ihr Unterbewusstsein diese negativen Phrasen als Bestrafung versteht und sich sträuben wird.
  • Nutzen Sie keine Phrasen wie „ich muss“, da es Sie ängstlich werden lassen kann. Nehmen Sie stattdessen positive Formulierungen.

Grundliegende Selbsthypnosetechniken

Abgesehen davon, dass Ihnen der Hypnosetherapeut helfen kann, Selbsthypnosetechniken zu erlernen, sind hier schon einmal vorab welche:

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Die Stufen


Damit Sie diese Technik nutzen können, müssen Sie nur fähig sein, sich durch Meditation zu entspannen.


Sobald Sie entspannt sitzen und ggf. entspannende Musik hören, um Ihr Bewusstsein zu beschäftigen, können Sie loslegen.


Stellen Sie sich vor, Sie stehen oben an einer Treppe mit 10-12 Stufen. Die Treppe sieht sicher und gemütlich aus. Die Stufen sind breit und stabil und sehen aus als könnte man sie einfach hinunter gehen. Am unteren Ende der Tür sehen Sie eine große, schwere Tür. Das ist die Tür in Ihr Unterbewusstsein.


Stellen Sie sich vor, sie gehen diese Stufen langsam hinunter, während Sie bei jeder Stufe entspannter werden. Wenn Sie eine Tonaufnahme davon haben, wie Sie jemand die Stufen hinunterführt, ist das hilfreich. Das können sogar Sie selbst sein.


Wenn Sie die letzten 5 Stufen hinunter gehen, sollten Sie schon in einem intensiven prähypnotischen Zustand sein. Stellen Sie sich vor, wie Sie die letzten Stufen sehr langsam begehen, dabei tauchen Sie in Ihr Unterbewusstsein ein.


Wenn Sie am Fuße der Treppe angekommen sind, stellen Sie sich vor, Sie drücken die Türe auf, die Sie unverschlossen vorfinden und die leicht aufschwingt, wenn Sie dagegen drücken. Dann stellen Sie sich vor, hindurch zu gehen.


Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie in einem stabilen hypnotischen Zustand sein und Ihr Geist sollte offen für Ihre Suggestionen sein.


Damit Sie sich wieder zurück bringen, stellen Sie sich vor, wieder durch die Tür zurück zu gehen und die Treppe wieder hinauf zu gehen, wobei Sie Ihr Bewusstsein mit jeder Stufe ein wenig mehr zurück erlangen.

Die Brücke


Die Brücke ist eine andere typische Selbsthypnosetechnik. Manche Leute finden dieses Bild weniger erschreckend als das Bild, Stufen hinunter zu gehen. Darüber hinaus ist es mit diesem Bild möglich, sich in eine tiefere Ebene der Entspannung zu führen, was normalerweise offener für die Trance macht.


Stellen Sie sich vor, Sie stünden neben einem Fluss in einem Wald. Konzentrieren Sie sich auf die Szene bis Sie die Details genau sehen können. Das Wasser soll langsam und beruhigend fließen und bewirken, dass Sie sich friedlich und entspannt fühlen wenn Sie es ansehen.

Wie viele Details können Sie sehen?

wasser
baum

Stellen Sie es sich vor, als würden Sie ein Foto betrachten. Stellen Sie sich das Ufer vor, die Bäume und Blätter, die Felsen am Flussufer, die Farbe der Erde, das Glitzern des Sonnenlichts im Wasser.


Je mehr Details Sie sich vorstellen, desto tiefer können Sie sich entspannen und desto mehr werden Sie offen für Hypnose sein. Mitten im Fluss soll eine Brücke sein. Die Brücke kann aussehen, wie Sie wollen, aber sie soll groß und stabil sein.


Wie Sie sich vorstellen, vor der Brücke zu stehen, atmen Sie ein paarmal tief ein und aus und beginnen Sie sich zu entspannen.

Versuchen Sie die Klänge des Wassers zu hören und des Windes um Sie herum. Schauen Sie langsam auf und sehen Sie über die Brücke in ein warmes, einladend sonnig aussehendes Feld das hinter der Brücke liegt. Beginnen Sie langsam über die Brücke zu gehen.

Sobald Sie in der Mitte der Brücke angekommen sind, lehnen Sie sich über das Geländer und schauen Sie ins Wasser.


Halten Sie Ihre Hände vor sich und stellen sich einen dunklen Lichtball vor, der all Ihre negativen Emotionen und Ihren Stress enthält.


Stellen Sie sich detailliert vor, wie Sie all die negativen Elemente Ihres Tages darin einsperren. Fühlen Sie dann wie schwer der dunkle Lichtball ist und lassen Sie ihn ins Wasser fallen und sehen Sie zu wie er wegschwimmt und mit ihm all Ihre Negativität.

Sie sollten sich nun glücklicher, leichter und entspannter fühlen.


Dann können Sie fortfahren über die Brücke auf das sonnige Feld zu zugehen. Stellen Sie sich dabei vor, wie Sie alle Last fallen lassen und alle negativen Emotionen.


All diese Gefühle sind ins Wasser gefallen und wurden weggewaschen. Sie sollten nichts fühlen als Glück, sowie Sie auf das Feld zu gehen.

Fühlen Sie die Wärme der Sonne auf Ihrem Gesicht und genießen Sie die Farben von Gras und Blumen.


Sobald Sie das Feld erreicht haben, sollten Sie voll entspannt sein und sich in hypnotischer Trance befinden.

Um zurück zu kehren, gehen Sie langsam über die Brücke zurück und bringen Sie sich wieder zu Bewusstsein.

sonnenschein
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Tipps für Selbsthypnose

Selbsthypnose zu lernen, braucht Zeit, auch um heraus zu finden, welche Techniken für Sie funktionieren und welche nicht.

Hier ein paar Tipps, die bewirken können, dass es ein wenig schneller geht:

  • Lernen Sie Meditation, um still sitzen und entspannen zu können und sich auf die Hypnose vor zu bereiten
  • Nehmen Sie eine Tonaufnahme auf, in der Sie im Entspannungsprozess geleitet werden und hören Sie diese an, wenn Sie Selbsthypnose ausprobieren
  • Benutzen Sie verschiedene Techniken, da nicht alle Techniken bei jedem wirken
  • Stellen Sie sicher, einen ruhigen Platz zur Hypnose zu haben, damit Sie nicht unterbrochen werden

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Die fünf üblichsten Anfängerfehler bei Selbsthypnose


Selbsthypnose zu erlernen ist nicht schwer, es fällt dennoch leicht, am Anfang Fehler zu begehen. Vermeiden Sie die folgenden fünf Fehler und Sie werden einen guten Start haben:


1. Nicht genug entspannen können – ist manchmal ein Problem, das nicht leicht zu lösen ist. Können Sie über längere Zeit still sitzen? Das müssen Sie nämlich für Selbsthypnose.


2. Nicht fähig sein, die Hypnose  einzuleiten – kann von Zweifel herrühren, z.B. dem Zweifel daran, ob Hypnose überhaupt möglich ist. Solche Blockaden müssen erst entfernt werden, bevor es funktionieren kann.


3. Sich nicht früh genug vor zu bereiten – kann darin enden, dass die Hypnose nicht den gewünschten Effekt hat, da sie Zeit braucht, entgegen dem, was man manchmal bei Hypnoseshows sieht.


4. Zu viel zu schnell zu erwarten – kann enttäuschen. Hypnose ist kein Wundermittel und es braucht Zeit, auch wenn Sie zu einem Hypnosetherapeuten gehen.


5.  Die nicht sachgemäße Formulierung der Suggestionen – ist ein großes Problem, da es all Ihre Mühen zunichtemachen kann. Die Suggestionen müssen richtig eingesetzt werden, um überhaupt zu funktionieren, daher sind z.B. Hypnoseksripte am Anfang hilfreich.

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